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Praxistipps

Fotografieren in den Bergen: Darauf solltest du beim Wandern achten

10 Tipps, die du vor deinem Fotoausflug beachten solltest

Bergtouren bzw. Wandern und Fotografieren sind zwei Aktivitäten, die sich super miteinander verbinden lassen. Als tollen Nebeneffekt nimmst du die Natur am Berg beim Fotografieren noch intensiver wahr. Vorausgesetzt, du sorgst für gute Bedingungen und vermeidest kleine Stolperfallen. Folgende Tipps sorgen für gute Bedingungen beim Fotografieren auf Bergtouren.

Fotografieren am Berg ist viel mehr als deine Kamera aufs Motiv zu halten und abzudrücken. In der freien Natur erlebst du Momente der Ruhe und Stille. Diese besonderen Erlebnisse kannst du mit der Kamera bewusst festhalten und noch mehr genießen.

Beim Fotografieren am Berg ist es wichtig, dass du dich zuverlässig und sicher bewegen kannst. Du solltest dich bei Bergtouren niemals unnötig in Gefahr begeben. Das bedeutet auch: Du musst deine persönlichen Limits in puncto Kondition kennen. Außerdem gilt: Natur und Berg sind immer stärker als der Mensch. Informiere dich vor einer Tour über Gefahren wie Wettersturz, Unwetter, Lawinen- oder Absturzgefahr. Darauf und auf deine persönlichen Fähigkeiten abgestimmt, kannst du deine fotografische Bergtour planen.

Mit folgenden Tipps reduzierst du typische Stolperfallen beim Fotografieren in den Bergen

1. Auf dein Zeitmanagement achten

Beim Fotografieren auf Bergtouren solltest du wissen, wie viel Distanz du ungefähr mit deiner Kameraausrüstung zurücklegen kannst. Ganz wichtig sind außerdem die Zeiten für den Sonnenaufgang und natürlich -untergang. Bleibst du zu lange am Berg, musst du den Abstieg im Dunkeln wagen. Pack dir für den Fall der Fälle eine Stirnlampe Anzeige.

Noch besser: Früh genug losgehen. Je nach Uhrzeit, kann auch hier eine Stirnlampe notwendig sein. Websites oder Apps (z.B. Sonnenverlauf.de) helfen dir bei der Orientierung in Bezug auf Sonnenstand, blaue Stunde oder – falls geplant – die Position der Milchstraße.

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Beim Wandern immer auf die Uhrzeit achten, damit du den Abstieg nicht im Dunkeln wagen musst

2. Festes und gut eingelaufenes Schuhwerk

Begibst du dich mit Kamera auf den Berg ist es noch wichtiger als generell auf Wandertouren, dass du die richtigen Schuhe wählst. Sie sollten dir guten Halt und ein Profil bieten. Außerdem solltest du neue Berg- bzw. Wanderschuhe Anzeige bereits einige Tage zuvor tragen. Gut eingelaufene Bergschuhe sind beim Fotografieren auf Bergtouren – neben der Kamera – das wichtigste Utensil. Mit schmerzenden Füßen werden dir meist keine guten Bilder gelingen. Schlimmstenfalls musst du die Bergtour überhaupt abbrechen. Und auf Blasen an den Füßen verzichten wir alle gerne.

3. Genügend Proviant in den Rucksack mitnehmen

Als passende Verpflegung eignen sich, neben ausreichend Wasser, Getreide- und Müsliriegel, auch Fitnessriegel, Nüsse und Obst, etwa Apfel oder Banane. Auch ein Vollkornbrot mit Käse, Honig oder Marmelade sorgt für genug Energie. Neigst du zu Wadenkrämpfen, pack außerdem Magnesiumtabletten in deinen Rucksack. Apropos Rucksack: Ein spezieller-Wander-Fotorucksack ist für Bergtouren mit der Kamera nicht notwendig. Hier gilt: Ein herkömmlicher Wanderrucksack mit 20 bis 30 Liter Anzeige Fassungsvermögen ist ausreichend für eine Tagestour. Planst du eine Bergtour übers Wochenende sind 30 bis 45 Liter Anzeige ideal.

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Nicht zu viel in den (Foto-) Rucksack packen, aber auf alle Fälle genügend Proviant und Wasser

4. Zu viel Ausrüstung vermeiden

Unterwegs am Berg gilt generell das Motto „Weniger ist mehr“ – auch in Bezug auf deine Kameraausrüstung. Vor allem bei den ersten Bergtouren mit der Kamera machen viele den Fehler, zu viel Equipment mitzuschleppen. Beschränke dich auf eine Kamera, ein oder zwei Objektive und Filter, die du brauchst.

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Foto-Ausrüstung ja, aber nur so viel wie nötig

5. Kuhsch***

Beim Wandern mit der Kamera kann es passieren, dass man sich auf tolle Motive konzentriert und in einem Kuhfladen landet. Das ist nicht nur unangenehm, sondern mitunter auch gefährlich – nämlich dann, wenn du deshalb womöglich samt Kamera in der Hand ausrutschst. Vergiss deshalb nicht, darauf zu achten, wo du hintrittst. Das führt außerdem zum nächsten Punkt.

6. Niemals gehen und gleichzeitig fotografieren

Unterlasse es unbedingt, am Berg beim Gehen zu fotografieren. Du bist dann unkonzentriert und achtest nicht auf den Weg. Schnellst kannst du stolpern und bist verletzt oder deine Kamera wird beschädigt. Außerdem passiert es, dann dass du mögliche Gefahren, wie z. B. Geröll, übersiehst. Unangenehm, wenn auch meist nicht gefährlich, ist der Kontakt mit übersehenen Disteln oder Brennnesseln.

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Zum Fotografieren am besten anhalten und dir Zeit nehmen, anstatt über Stock und Stein zu stolpern

7. Geröll von oben und unten

Bist du beim Fotografieren unachtsam, ist die Abrutschgefahr bei Geröll noch höher. Das kann dich in Lebensgefahr bringen. Vor allem, wenn du nicht bemerkt hast, dass du dich plötzlich im Geröll befindest. Wenn du nicht absolut trittsicher bist, lass die Kamera am besten im Rucksack, wenn du dich über Geröll bewegst. Dieses ist nämlich ständig in Bewegung. Daher findest du dort auch kaum befestigte Wege. Besonders vorsichtig solltest du beim Aufstieg sein, wenn es sich um feines Geröll auf Felsflächen handelt. Das kann wie ein Kugellager wirken. Suche daher beim Aufstieg größere Steine zum Draufsteigen. Beim Abstieg ist es wichtig, kleine Schritte zu machen.

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In den Bergen ist es steinig, was nicht nur beim Blick nach unten Gefahren birgt. Auch von oben können Steine abgehen.

8. Kühe, die dir zu nahe kommen

Zu einer Alm gehören Kühe. Daher wirst du bei fast jeder Bergtour früher oder später auf eine Kuh treffen. Immer wieder kommt es dabei zu unschönen Vorfällen. Meist ist es aber das falsche Verhalten von uns Menschen, das dazu beiträgt.

Beachte deshalb Folgendes:

  • Nimmst du auf Bergtouren deinen Hund mit, dann leine ihn unbedingt an und halte dich fern von einer Kuhherde. Rinder betrachten den Hund nämlich als Wolf und fühlen sich daher von diesem bedroht. In einer Gefahrensituation mit Kühen lässt du ihn aber sofort von der Leine.
  • Außerdem wichtig: Kälber sind süß, lass dich aber nicht dazu verleiten, sie anzufassen. Kommst du zu nahe an ein Kälbchen heran, weckt das den Beschützerinstinkt der Mutterkuh. Fotografiere sie also lieber aus sicherer Entfernung• Laufe außerdem niemals mitten in eine Kuhherde hinein.
  • Ein Wanderstock kann dir helfen, dich notfalls zu verteidigen. Schließlich sind Kühe an das Anleiten durch Stöcke gewöhnt.
  • Kommst du tatsächlich in eine gefährliche Situation: Ruhe bewahren! Laufe keinesfalls davon! Besser ist es, Drohgebärden zu machen oder laut zu rufen. Begib dich dann langsam auf den Rückzug, wende aber niemals den Kühen deinen Rücken zu.
  • Übrigens: Bevor Kühe loslaufen, machen sie meistens einige langsame Schritte nach vorne.
  • Wirkt eine Kuhherde unruhig oder fixieren dich einige Kühe bereits, dann halte unbedingt Abstand. Nimm lieber einen Umweg. Gehst du trotzdem weiter, könntest du nämlich einen Angriff provozieren.
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Kühe können auch mal launisch auf Wandersleute reagieren

9. Sonnenbrand vermeiden

Beim Wandern ist ausreichender Sonnenschutz besonders wichtig. Vor allem Stirn, Nase, Lippen, Ohren, Nacken, Dekolleté und deine Wanden sind der Sonne besonders stark ausgesetzt. Um zu vermeiden, dass diese sogenannten Sonnenterrasen – durch ihre exponierte Lage – zu viel UV-Strahlung abgekommen, setze dir einen Sonnenhut Anzeige auf. Vergiss außerdem nicht auf ein Sonnenschutzmittel Anzeige mit hohem Lichtschutzfaktor. Am Berg benötigst du das auch, wenn du einen dunkeln Hauttyp hast. Eine gute Sonnenbrille ist genauso unerlässlich.

10. Auf andere Wanderer achten

Auf manchen Routen sind viele Wanderer unterwegs. Bleib daher nicht mitten am Weg stehen, um etwas zu fotografieren. Meist musst du nicht den Weg blockieren, um dein Motiv zu fotografieren. Ein Schritt zur Seite ist fast immer drin. Nimm stets Rücksicht auf andere! Und auch am Berg gilt: Niemand mag es, wenn er von Fremden ungefragt fotografiert wird.

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Wir wünschen eine tolle Wanderung mit schönen Fotos!

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