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Vor- & Nachteile: Umhängetasche vs. Slingbag vs. Kamerarucksack

Zum Transport deiner Kamera bzw. deines Equipment stehen dir mehrere Optionen offen. Die „großen Drei“ sind Umhängetasche, Sling Pack und Rucksack. Was aber ist wann besser?

Die typischen „Foto-Transportideen“ haben wir dir bereits hier vorgestellt. Wobei Einschlagtücher und Co. deine Ausrüstung eher vor Schmutz schützen denn vor Schaden bewahren. Auf Fototour taugen daher nur die großen Drei. Bleibt die Frage, wann Umhängetasche, Sling Pack (oder Sling Bag) und Rucksack die bessere Wahl sind? Schauen wir uns hierzu einfach mal die typischen Vor- und Nachteile des Trios an.

Der Klassiker: die Umhängetasche

Der Klassiker ist die Umhängetasche, die du per Gurt einfach von deiner Schulter baumeln lässt. Die Vorteile einer solchen Umhängetasche sind schnell genannt. In der Regel ist diese groß genug für die Kamera samt (Weitwinkel)Objektiv, einem zweiten (Tele-) Objektiv sowie typische Extras wie Ersatzakku, Speicherkarten, Filter und eventuell noch ein Blitzlicht.

Immer wieder gern genommen: Die klassische Umhängetasche für Fotografen mit abtrennbaren Fächern

Auf der anderen Seite birgt eine solche Umhängetasche den einen oder anderen Nachteil. Der größte ist sicher das Platzangebot. Mehr als das gerade Genannte bekommst du selten in die Tasche. Mitunter sogar weniger. Je nachdem, wie groß (bzw. klein) die Umhängetasche ist. Wobei du hier beim Kauf natürlich selbst entscheidest. Ein weiteres Manko der Tasche: Das Tragen auf der Schulter ist auf längere Zeit alles andere als angenehm. Selbst auf einer Stadtwanderung erweist sich diese einseitige Lastverteilung schnell als Folter.

Wann ist eine Umhängetasche also eine gute Wahl? In der Regel eher auf kurzen Sightseeing-Touren in der City. Oder im Tierpark. Also überall dort, wo du deine Tasche öfters mal absetzt, deine Ausrüstung aber schnell zu Hand haben willst.

Sling Bags sind sehr beliebt, aber sie belasten auch die Schulter einseitig

Halb Tasche, halb Rucksack: das Sling Pack

Das Sling Pack (oder Sling Bag) ist eine Art Mittelding aus Umhängetasche und Rucksack. Wie die Umhängetasche trägst du das Sling Pack über der Schulter – allerdings auf dem Rücken. Anders formuliert: Das Sling Pack ist ein Rucksack mit nur einem Trageriemen.

Der größte Vorteil ist damit schon offensichtlich. Zwar belastet auch das Sling Pack deinen Körper nur einseitig. Da du die Tasche jedoch auf dem Rücken trägst, ist der Komfort ungleich höher als bei einer simplen Umhängetasche. Von der Größe variiert das „Pack“ wieder. Von recht klein (als Bauchtasche) bis groß (Minirucksack) hast du eine breite Auswahl. Im Fazit ist das Platzangebot wohl nicht schlechter oder besser als bei der Umhängetasche. Das Nötigste deiner Ausrüstung bekommst du also auch hier gut unter. Als größtes Manko gilt schließlich wieder das einseitige Tragen, was auf Dauer bzw. langen Wegen nicht schön ist. Auch das Platzangebot ist begrenzt, wenn in der Regel wohl ausreichend. Dafür packst du aber auch nur das ein, was du wirklich brauchst. Sprich: das Nötigste.

Wann ist das Sling Pack also eine gute Wahl? Zum Beispiel in der Stadt. Sowie auf Fototouren mit kurzen Wegen, auf denen du dich obendrein auf das wesentliche konzentrieren willst. Unnötiges Gepäck bleibt daheim.

Für’s Gelände: der Fotorucksack

Zuletzt der (Foto-) Rucksack, der sicher keiner Erklärung bedarf. Von Größe und Tragekomfort ist der Rucksack das Beste, was du bekommen kannst. Zum einen, weil du eben viel Platz für (viel) Ausrüstung hast. Selbst ein (kleines) Stativ bringst du hier unter. Zum zweiten, weil du zwei Riemen hast, welche die Last gleichmäßig auf beide Schultern verteilen. Davon ab ist dein Equipment quasi sicher auf dem Rücken untergebracht. Stolperst du, ist die Technik in der Regel vor Schäden sicher. Der viele Platz verleitet allerdings dazu, dass du zu viel einpackst. Also Dinge, die du wahrscheinlich gar nicht brauchst. Lässt du hier einiges weg, gewinnst du Platz für einen Snack oder etwas zu trinken.

Kompakte Multitalente: Kamerarucksäcke bieten nicht nur Platz für deine Kamera, sondern auch zusätzliche Objektive, dein Carbon-Stativ und was zu trinken

Wann ist der Rucksack also eine gute Wahl? Auf längeren Touren sowie vor allem Outdoor. Zum Beispiel auf einen Trip in die Berge. Geröll, nasses Laub, nasses Holz, Schnee: Stürzen kannst du in der Natur schnell. Deine Ausrüstung ist jedoch vor Schaden sicher, weil du diese auf dem Rücken transportiert. Warum dieser so sicher ist? Weil du bei einem Sturz eher auf die Schnute als auf den Rücken fällst. Ist wirklich so. Zumal du Objektive und Co. zusätzlich mit Köchern oder Einschlagtüchern vor Schmutz und Erschütterungen schützen kannst.

Das war unser Vergleich von Umhängetasche, Sling Pack und Fotorucksack. Viel Spaß auf deiner Fototour!

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