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Sonnenstern fotografieren: So geht’s!

Die Sonne steht tief am Himmel und irgendwie hat es der Fotograf geschafft, dass diese wie ein Stern strahlt. Du willst auch einen Sonnenstern fotografieren? Wir verraten dir die richtigen Einstellungen.

Tatsächlich ist es gar nicht so schwer, den Stern zu „erzeugen“. Im Grunde brauchst du dafür nur eines: eine geschlossene Blende. Du musst also die nötigen Einstellungen an deiner Kamera manuell vornehmen können. Eine Premium-Kompakt oder DSLR ist für diesen Effekt also Pflicht.

Sonnenstern: Die Blende macht’s…

Was aber heißt eine geschlossene Blende? In der Regel reicht eine Blende ab f16. Noch kleiner ist natürlich für den Stern besser, allerdings musst du dann immer länger belichten. Oder den ISO hochschrauben, was zu Lasten der Bildqualität (Rauschen) geht. Apropos: Das Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit und ISO erklären wir hier.

Um einen Sonnenstern fotografieren zu können, braucht es jedenfalls keine weiteren Einstellungen. Was nun die Blende mit dem Stern zu tun hat? Das liegt am Aufbau der Blende. Schau mal auf das Display deiner Kamera und öffne bzw. schließe die Blende. Was siehst du? Zig Lamellen, die eine nicht exakt runde, sondern eher eckige Öffnung ergeben. In diesen Ecken bricht sich das Licht, was die Strahlen erzeugt.

Korrekt heißt der Sonnenstern daher eigentlich Blendenstern. Denn zum Stern kannst du jede Lichtquelle machen, so lange diese kreisrund ist. Also auch eine schnöde Straßenlaterne. Wichtig ist allein, dass du im Gegenlicht fotografierst.

Gut zu wissen: Es gibt Objektive, deren Blenden wirklich kreisrund schließen. Bei solchen Blenden fehlen die Ecken, in denen sich das Licht brechen kann. Folge: Du kannst du kleinste Blende einstellen, einen Blendenstern erhältst du trotzdem nicht.

Tipps für einen tollen Blendenstern

Es gibt übrigens ein paar Tricks, die den Blendenstern noch strahlender machen. Und zwar…

• Sauberkeit
Das wichtigste für einen Sonnen- bzw. Blendenstern überhaupt ist Sauberkeit. Putze also Objektiv und Filter. Im Gegenlicht siehst du sonst jedes noch so kleine Staubkörnchen. Schlimmer noch: Staub und Schmutz bleiben auf dem Bild „erhalten“ – als kleine helle Pünktchen. Diese Pünktchen machen dein Bild leider nicht besser.

• Kreativität
Ansonsten sei vor allem kreativ. Platziere die Sonne bzw. Lichtquelle so, dass sie hinter einem anderen Objekt hervorstrahlt. Die Lichtquelle kann sogar von diesem Objekt verdeckt sein, zumindest zu einem Teil. Das optimiert den Effekt ungemein und sorgt für den gewünschten Ah- und Oh-Beifall. Ergo: Bewege dich, ändere deine Position, probiere dich aus.

• Zeit
Eine gute – die richtige gibt es für Sonnensterne eher weniger – Zeit ist morgens und abends. Wenn also die Sonne tief steht. So kannst du den Stern super mit einer schönen Landschaft verbinden. Richtig toll ist der Sonnenuntergang bzw. die goldene Stunde.

• Wetter
Ganz wichtig ist zudem das Wetter. Die Sonne muss natürlich scheinen, ein komplett bewölkter Himmel lässt keinen Sonnenstern zu. Ein paar Wolken verleihen deinem Bild dagegen wieder mehr Pepp. Dennoch: Gutes Wetter ist ein Muss. Schließlich kannst du nur fotografieren, was auch zu sehen ist.

• Belichtung
Zuletzt ist die Belichtung nicht so ganz einfach. Da du die Blende recht weit schließen musst, trifft weniger Licht auf den Sensor. Davon abgesehen stellt die Sonne das hellste Objekt im Bild und macht so ebenfalls Probleme. Somit kommst du nicht drumherum, dein Foto per Bildbearbeitung zu pimpen. Wichtig ist jedenfalls, dass du das Bild nicht unterbelichtest. Ist die Sonne (bzw. Lichtquelle) grau statt weiß, bekommst du das auch per Bildbearbeitung nicht mehr hin. Die Schatten aufzuhellen ist dagegen in der Regel kein Problem. Eine Speicherung der Bilder im RAW-Format ist natürlich Pflicht.

Tipp: Fotografiere die Sonne im Live View!

Es ist außerdem eine gute Idee, wenn du vor der Fototour schon mal auskundschaftest, wann die Sonne wo steht. Hier helfen dir auch Apps wie zum Beispiel Sun Surveyor, die du sowohl für Android wie auch iOS bekommst. Die App sagt dir ganz genau, wann die Sonne wo steht. So siehst du schon auf dem Smartphone, was möglich ist und was nicht.

Ein Tipp außerdem noch für deine Augen. Du weißt bestimmt, dass es nicht gut ist, direkt in die Sinne zu schauen? Nutze daher beim Sonnenstern fotografieren unbedingt den Live View-Modus. So schonst du deine Augen und kannst noch viele Fotos machen.

Viel Spaß mit der Sonne!

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