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Seifenblasen im Winter fotografieren: 4 frostige Tipps + Rezept

Kennst du diese geilen Bilder, in denen quasi schockgefrostete Seifenblasen zu sehen sind? Tolle Idee, oder? Mit vier frostigen Tipps kannst du selbst Seifenblasen im Winter fotografieren.

Boah, war das im Februar kalt. Schnee bis ins Flachland, Winter total. Bitterkalt – und damit die perfekte Zeit, um Seifenblasen im Winter zu fotografieren. Dafür brauchst du nicht mal viel Ausrüstung. Sondern vor allem das richtige Rezept.

Seifenblasen im Winter knipsen: Windstille ein Muss

1. Minusgrade sind ein Muss

Okay, der Punkt ist sicher keine Überraschung. Aber sollen die Seifenblasen gefrieren, muss es kalt sein. Richtig kalt. Böse kalt. Minusgrade. Und zwar richtig minus. So ab zehn Grad – unter null – sind schon ganz gut. Noch kälter ist noch besser. So -15, -18 Grad. Achte also auf den Wetterbericht (bzw. die Wetter-App) und vor allem: Pack dich gut ein. Zwiebelprinzip, Mütze, Schal, Handschuhe. Schütz zudem deine Technik. Und plane voraus. Denk dran: Es ist verdammt kalt.

Beim Fotografieren von Seifenblasen sind das richtige Licht und Windstille erforderlich

2. Windstille ist ebenfalls wichtig

Ebenfalls ein Muss beim Seifenblasen im Winter fotografieren ist Windstille. Oder zumindest ein Windschatten. Also eine windgeschützte Ecke. Ansonsten sind deine Seifenblasen schnell deformiert. Weil Wind der größte Feind aller Seifenblasen ist. Okay, nach Sonne bzw. Wärme der zweitgrößte. Aber Spaß beiseite: Die Seifenblase braucht eine Zeit zum gefrieren. Daher erzeugt schon ein laues Lüftchen Dellen. Für die perfekt rund-gefrostete Seifenblase ist Windstille also ungemein wichtig.

Für schöne Seifenblasen-Fotos eignet sich auch ein herkömmliches Smartphone

3. Achte auf das Licht

Zumal dir Windstille beim nächsten Punkt hilft: Dem Platzieren der Seifenblase an der richtigen Stelle. Stichwort Licht. Wie du eine Seifenblase platzierst? Indem du ganz vorsichtig pustest und sie dabei auf deinen Wunschplatz „dirigierst“. Gute Ideen sind Steine, ein Geländer aus Metall oder eine Eisfläche. Hier frieren die „Blasen“ schnell an, perfekt. Das Licht hast du natürlich zuvor ausgekundschaftet.

Toll ist Gegenlicht. So hebst du die Strukturen der Seifenblase hervor. Außerdem bringst du so die Schneekristalle zum funkeln. Dennoch: experimentiere, probiere verschiedene Standpunkte und Blickwinkel. Spielt die Sonne nicht mit, kannst du mit einer Taschenlampe nachhelfen. Oder mit einer LED-Lichterkette. Sonne ist dennoch besser. Vor allem, wenn diese morgens oder abends schön tief steht.

4. Stell die Kamera richtig ein

Willst du schließlich die Seifenblase in den Fokus rücken, solltest du mit der größten Blende fotografieren. So erhältst du ein schönes Bokeh, Stichwort Tiefenschärfe. Als Objektiv lohnt ein Makroobjektiv. Hast du keines, geht auch ein Tele. Oder eine lichtstarke Festbrennweite. So stellst du die Seifenblase wunderbar frei und musst nicht unbedingt auf einen schönen Hintergrund achten. Wichtig: Bei einem Tele musst du an eine knackige Verschlusszeit denken. Oder ein Stativ aufbauen.

Das Ergebnis: Eine schöne runde Eiskugel aus Seife mit feinen Strukturen

Seifenblasen im Winter: Das perfekte Rezept

Ein Rezept für die Seifenblasen bzw. die Lauge haben wir natürlich ebenfalls. Und zwar:

• eine Tasse Wasser
• 4 EL Spüli (kein Geschirrspüler)
• 2 EL Zucker
• 3 EL Glycerin

Statt Glycerin kannst du auch (Mais-) Sirup nehmen. Dann könnte die Lauge aber etwas klebrig ausfallen. Für die Oberflächenspannung der Seifenblase ist Glycerin oder Sirup jedenfalls ein Muss. Zum Erzeugen der Blase reicht dagegen ein simpler Strohhalm.

Viel Spaß beim Frösteln 😉

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