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Fujifilm bricht mit der X-H2 einen krassen Rekord

Fujifilm X H2 - Fujifilm bricht mit der X-H2 einen krassen Rekord

Nach dem Release der Profikamera X-H2s legt Fujifilm mit dem “kleineren” Schwestermodell X-H2 direkt noch einen drauf. Gleichzeitig brechen die Japaner mit der Cam einen krassen Rekord.

Das Herzstück der Fuji X-H2 bildet nämlich der brandneue X-Trans CMOS 5 HR Sensor mit sage und schreibe 40,2 Megapixeln! Für Vollformat sind solche Megapixel-Zahlen nichts Neues, aber im APS-C-Format ist das eine bisher unerreichte Hausnummer. Zum Vergleich: Die Canon R7* bringt es auf “nur” 32 Megapixel, die Sony Alpha 6600* auf 24 Megapixel und Fujifilms hausinterne Mitbewerberin X-T4* auf 26 Megapixel.

Zur Seite gestellt bekommt der Mega-Sensor (leider nicht stacked wie in der X-H2s) den pfeilschnellen X-Prozessor 4, der diese Menge an Daten auch zügig verarbeiten kann.

Fujifilm X-H2: Erste APS-C-Kamera mit 8K Videofunktion

Eine weitere Neuerung ist, dass die Fujifilm X-H2 als erste APS-C-Kamera überhaupt eine 8K-Videofunktion spendiert bekommen hat. Sie kann 8K/30p in Apple ProRes-Qualität direkt auf die Speicherkarte aufzeichnen. Vorausgesetzt dein Computer ist potent genug, um diese riesigen Datenmengen auch verarbeiten zu können.

Aufgrund der Konstruktion des Kameragehäuses soll es theoretisch (unter optimalen Bedingungen) möglich sein, bis zu 160 Minuten in 8K unterbrechungsfrei aufzunehmen. Der neue Video-AF-Algorithmus wurde auch eigens für diese Zwecke überarbeitet. In der Regel reicht natürlich 4K aus, was die X-H2 mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde erledigt.

Welche Computer-Hardware wird für (flüssigen) 4K und 8K-Videoschnitt benötigt?

- Prozessor: z.B. Intel i/-12700k, Intel i9-12900k oder Apples neuen M2-Chip.
- Grafikkarte: Aufgrund hoher Grafikkartenpreise genügt es, zum Start auf die in der High End CPU integrierte Grafikeinheit (GPU) zurückzugreifen, welche die Hardware-Beschleunigung im Prozessor nutzt.
- Arbeitsspeicher (RAM): Empfehlenswert sind 32 GB, besser 64 GB.
- Festplatte: NVMe M.2-SSD mit PCIe-Bus 4.0 mit mindestens 1 TB.

Quelle: Tonfilmer.com

Bis zu 160 Megapixel mit Pixel Shift Funktion

Dir genügen 40 Megapixel für dein Fotoprojekt nicht? Kein Problem, denn die Fujifilm X-H2 kann mit der “Pixel Shift Multi-Shot” Funktion 20 hochauflösende RAW-Fotos aufnehmen. Dabei wir der Bildsensor nach jeder Belichtung um einen kleinen Bereich verschoben. Am Rechner lassen sich diese Aufnahmen dann zu einer einzigen 160 Megapixel großen Bilddatei zusammenfügen.

Außerdem unterstützt die Kamera das HEIF-Bildformat, dessen 10-Bit-Dateien bis zu 30% kleiner als herkömmliche JPGs sind.

Fujifilm X H2 Sensor - Fujifilm bricht mit der X-H2 einen krassen Rekord

Auch die weitere Ausstattung der X-H2 hat es in sich

Unter anderem ist der hochauflösende Sucher zu nennen, der mit 5,76 Millionen Pixeln und 0,8-facher Vergrößerung auf Flaggschiffniveau rangiert. Die Bildwiederholrate beträgt hierbei 120 Bilder, wodurch alles wunderbar flüssig dargestellt wird. Das rückwärtige Display verfügt über 1,62 Millionen Bildpunkte.

Mit der integrierten 5-Achsen-Bildstabilisierung lassen sich bis zu sieben EV-Stufen längere Verschlusszeiten erreichen. Besonders nützlich ist das natürlich bei wenig Licht und fotografieren aus der Hand.

Selbstverständlich ist das Gehäuse der Fuji X-H2 auch wetterfest. Bedeutet: Sie ist an 79 Stellen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub geschützt.

Preise und Verfügbarkeit

Ab Ende September 2022 kannst du die Fujifilm X-H2 im Fotofachhandel (wir empfehlen Foto Erhardt* oder Foto Koch*) kaufen. Der Preis für den Body beträgt 2.249 €*. Im Kit mit dem XF16-80 mm F4* kostet sie 2.749 € UVP.

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