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8 Fotografen-Fehler, die uns auf Reisen passiert sind

Fotografenfehler 2 - 8 Fotografen-Fehler, die uns auf Reisen passiert sind

Auf Reisen läuft nie hundertprozentig alles rund. Als Fotografin oder Fotograf passieren immer wieder Fauxpas, die kleinere oder in seltenen Fällen auch mal größere Folgen haben können. Wir haben dir zusammengetragen, welche Fehler uns schon mal widerfahren sind, damit du sie vermeiden kannst! 😉

Mit dem “falschen” Objektiv nach Paris

Hast du schon mal probiert, den Eiffelturm in seiner kompletten Pracht aufs Bild zu bekommen? Aus nächster Nähe brauchst du dafür einen Weitwinkel, schließlich ist das Ding stolze 330 Meter hoch. Dummerweise hatte Martin nur seinen Telezoom dran, was bedeutete, dass er sehr weit laufen musste, das Pariser Wahrzeichen schlechthin irgendwie draufzubekommen. Dieser Fehler wird ihm garantiert nicht mehr passieren. 🤭

Polfilter am Wasserfall verloren

So ein Polfilter ist ein nützliches Ding, wenn du Spiegelungen auf Wasseroberflächen entfernen willst. Einfach drehen und schon “verschwinden” die unliebsamen Elemente. Aber vermeide es tunlichst, den Filter in die falsche Richtung zu drehen. Ben kann ein Lied davon singen, dessen Polfilter durch diesen Fotografen-Fehler in den Fluten der Iguazú-Wasserfälle landete.

Also immer schön nur in eine Richtung drehen, damit er nicht abgeht.

Foz do Iguazu Wasserfall - 8 Fotografen-Fehler, die uns auf Reisen passiert sind

Kamera-Akku im Aufgabegepäck gestrandet

Eine Anekdote, die zum derzeitigen Kofferchaos an verschiedenen europäischen Flughafen passt. Als Ben den Akku seiner Fujifilm X-T10 ins Aufgabegepäck packte (Akkus gehören immer ins Handgepäck!), ahnte er nicht, dass jener Koffer nicht mit an sein Ziel reisen würde. Der Koffer ging irgendwo verloren und wurde nachgeschickt, aber bis dahin blieb seine Kamera stumm.

Tipp: Willst du wissen, wo sich dein Koffer gerade befindet, befestige einen GPS-Tracker dran. Zum Beispiel gibts den Apple AirTag* oder diesen Peilsender* mit 20 Tagen Akkulaufzeit.

Supergau: Totalverlust in Rom

Für die meisten normalverdienenden Fotografen wäre es wohl ein kleiner Weltuntergang, wenn die Kamera geklaut worden wäre. 2004 war Martin genau das passiert. In Rom ließ er seine damals noch analoge Kamera an einer bekannten Sehenswürdigkeit liegen. Und obwohl er es wenige Minuten später bemerkte und sofort zum Ort zurücksprintete, war sie schon W wie WEG. Und mit ihr alle Erinnerungen an die vergangenen Urlaubstage…

PS: Lies diesen Blogpost, wenn du wissen willst, wie du auf Reisen deine Kameraausrüstung am besten vor Diebstählen schützt.

Drohne abgestürzt und Akku leer

Auch ein Drohnenabsturz ist nicht gerade ein Szenario, das man sich wünscht. Als Ben in Island am Gletscher unterwegs war, brach auf einmal die Verbindung ab. Der Akku war leer und die Drohne stürzte in 2,5 Kilometern Entfernung irgendwo in der Pampa ab. Klar, dass er da Muffensausen bekam und Stoßgebete gen Himmel schickte, dass er sie wiederfindet. 45 Minuten war er zu Fuß unterwegs – und am Ende gab glücklicherweise ein Happy End!

Drohne Island abgestuerzt - 8 Fotografen-Fehler, die uns auf Reisen passiert sind

Kullernde Canon-Objektive

Ben scheint ein Händchen für Missgeschicke zu haben. Auf einer Fototour hob er einmal den nicht verschlossenen Kamerarucksack hoch und 3 Canon Leih-Objektive kullerten aufs Kiesbett eines Flusses. Zum Glück ging auch das glimpflich aus. Aber ernsthaft Ben, pass bitte besser auf deine Technik auf! 🤣

Isartal bei Wallgau 5 - 8 Fotografen-Fehler, die uns auf Reisen passiert sind

Der Klassiker: Akku leer mitten am Tag

Das ist wohl so ziemlich jedem Fotografen schon mal passiert. Du fotografierst wie verrückt den lieben langen Tag und dann macht die verdammte Kamera schlapp! Akku leer, aber noch etliche Stunden vom Tag übrig. Sau ärgerlich, wenn du keinen Ersatz-Akku im Gepäck hast. Also immer eine Reserve im Täschlein haben, dann gibts auch keinen Frust.

Tipp: Mit einer Powerbank kannst du auch unterwegs deine Akkus durchladen. Wir empfehlen dir die Anker 325* mit 20.000 mAh!

Nach Dauerregen kein Durchblick mehr

Der letzte Fehler, den wir schon mal erlebt haben, betrifft wieder einmal Ben. Als er mit seiner Canon 5D MKII bei Dauerregen in Schottland unterwegs war, ahnte er nicht, dass es seine Kamera “blind” machen würde. Einen Tag lang hatte er nichts mehr gesehen, weil das Display von innen beschlagen war. Also legte er die Kamera über Nacht aufs Fensterbrett über der Heizung. Leider hatte er keine gleichwertige Kamera dabei…dumm gelaufen!

Berchtesgadener Land Koenigsee - 8 Fotografen-Fehler, die uns auf Reisen passiert sind

Welche Fotografen-Fehler sind dir schon unterlaufen? Verrate es uns gern in den Kommentaren. Wir freuen uns auf deine Storys! 😁

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