Praxistipps

7 Fotografie-Apps die Fotografen kennen müssen

Wir alle haben ständig unser Smartphone in der Hand und sei es nur, um durch den Instagram-Feed zu scrollen. Warum also nicht die Zeit am Handy sinnvoll nutzen und deine Fotografie- und Bildbearbeitungs-Skills auf ein neues Level heben? Wir stellen dir 7 nützliche Fotografie-Apps vor, die du als (Hobby-) Fotograf kennen musst.

Lightroom – Bildbearbeitung für unterwegs

Adobe Lightroom kennt im Prinzip jeder, der sich wenigstens schon rudimentär mit Bildbearbeitung auseinandergesetzt hat. Um die App zu benutzen, brauchst du nicht mal einen bezahlten Account, denn sie ist kostenlos.

y4t1fs3gOBc maxresdefault - 7 Fotografie-Apps die Fotografen kennen müssen

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Etwas an der Helligkeit spielen, Sättigung rausnehmen oder den Klarheits-Regler verwenden. All das ist problemlos möglich, inklusive Export im JPG-Format zum Upload auf Instagram und Co.

Knifflig wird es erst, wenn du deine Bilder auch auf dem Computer weiterbearbeiten willst. Für eine automatische Synchronisierung brauchst du die Desktop-Version, die du über ein Abo (ab 11,59 €/Monat) bekommst.

Photographers Companion – dein Schweizer Taschenmesser

Die Fotografie-App „Photographers Companion“ hat vielleicht nicht die modernste Oberfläche, dafür besticht sie durch ihren tollen Funktionsumfang. Die App richtet sich gleichermaßen an Profi- und Amateurfotografen, die das Beste aus ihrer Kamera rausholen wollen. Voraussetzung sind nur gewisse Grundkenntnisse in Sachen Fotografie.

Photographers Companion - 7 Fotografie-Apps die Fotografen kennen müssen

Foto: Photographers Companion/Google Playstore

So lassen sich unter anderem Tiefenschärfe, Verschlusszeiten, Mondphasen und Sichtfeld berechnen. Auch siehst du anhand deines Standortes, wann aktuell die Blauen Stunden sind, wann die goldenen und wann Sonnenauf- und Untergang.

Natürlich ist das Genannte nur ein Bruchteil des Leistungsumfanges dieser App. Im Übrigen gibt es auch eine PRO-Version für nur 1,99 €. Bist du viel mit der Kamera unterwegs, ist das sicherlich gut investiertes Kleingeld.

Sun Surveyor Lite & Lumos sagen dir den Sonnenstand voraus

Wenn es dir nur um die Sonne geht, dann ist die App Sun Surveyor Lite eine gute Alternative, die den Sonnenverlauf exakt vorhersagen kann.

Foto Apps Sun Surveyor Lite - 7 Fotografie-Apps die Fotografen kennen müssen

Foto: Sun Surveyor Lite/Google Playstore

Ähnlich arbeitet die App Lumos (Sun and Moon Tracker), die es allerdings nur für Apples iOS gibt. Mit Hilfe von Augmented Reality sagt Lumos die zukünftigen Sonnen- und Mondpositionen anhand deiner Umgebung vorher, kann aber auch in die Vergangenheit schauen und mit Street View zusammenarbeiten.

Wirklich nützliche Programme, mit denen du deine Locations gezielt aussuchen ansteuern kannst.

VSCO beamt dich zurück in die Analogzeit

Um alle Funktionen freizuschalten, brauchst du auch bei der beliebten und sehr bekannten Foto-App VSCO ein Abo. Stört dich der eingeschränkte Funktionsumfang nicht, dann kannst du in der kostenlosen Variante immerhin 10 kostenlose Voreinstellungen über dein Bild legen und zusätzlich Sachen wie Körnung und Sättigung hinzufügen.

5Dn17B7C064 maxresdefault - 7 Fotografie-Apps die Fotografen kennen müssen

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Premium-Version (rund 20€ im Jahr) beinhaltet über 200 Voreinstellungen, darunter auch etliche klassische Looks (Negativfilme) aus Analogzeiten von Kodak, Fuji, Agfa und Co.

Photo Pills: Das Tool für Profis

Auf Profis ausgerichtet ist die App „PhotoPills“, deswegen kostet sie auch stattliche 10,99 €. Aber den Empfehlungen erfahrener Fotografen und vieler Rezensenten (4,8 Sterne im Google Playstore) nach zu urteilen, ist sie jeden Cent wert!

Foto App PhotoPills - 7 Fotografie-Apps die Fotografen kennen müssen

Foto: PhotoPills/Google Playstore

Mit Hilfe dieser App kannst du deine Fototouren bis ins Detail planen. Ein richtig cooles Feature für Landschafts- und Streetphotografen ist, dass du ein Wahrzeichen wie z.B. das Eiffelturm nehmen und ausloten kannst, ob du zum Wunschdatum/Uhrzeit einen schönen Sonnenuntergang mit aufs Bild bekommst. Wenn ja: Wohin wirft die Sehenswürdigkeit ihren Schatten?

Weitere Features sind ein kartenbasierter Sonne- Mond- und Milchstraßen-Planer, Mondkalender, Sternspuren-Rechner und Vieles mehr.

Kleiner Wermutstropfen: Die Anleitung innerhalb der App gibt es nach Angaben von Nutzern bislang nicht in Deutsch.

TouchRetouch kann Dinge verschwinden lassen!

Manchmal sind auf Fotos irgendwelche Sachen zu sehen, die du nicht draufhaben willst. Das können Telefonleitungen sein, ein Mülleimer, Schilder oder Pickel im Gesicht. Hier kommt die App TouchRetouch ins Spiel.

xqe4NXZt7rc maxresdefault - 7 Fotografie-Apps die Fotografen kennen müssen

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sie lässt auf magische Weise Dinge verschwinden. Einfach das zu entfernende Objekt markieren und dann auf Knopfdruck weg damit. Super praktisch, wenn du dir den Weg über Photoshop ersparen willst!

Mit „Aurora“ zu den Polarlichtern

Zieht es dich in den hohen Norden zu den Nordlichtern? Dann solltest du dir die Aurora-App genauer anschauen.

Foto Apps Aurora Polarlichter - 7 Fotografie-Apps die Fotografen kennen müssen

Foto: Aurora/Google Playstore

Sie sagt dir, wie wahrscheinlich es ist, dass du die Nordlichter siehst. Du bekommst eine Liste mit den besten Locations, Vorhersagen für die nächsten Stunden, Tage und Wochen sowie Push-Nachrichten, wenn besonders hohe Aktivitäten erwartet werden.

Nie war es einfacher, die Lichter am Himmel tanzen zu sehen!

Aurora gibt es für Android und iOS und ist gratis.

Kennst du noch andere tolle Apps für Fotografen? Dann lass uns gerne einen Kommentar da.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 × vier =